
Getreideria
Regionaler Kreislauf
Mit der Getreideria verarbeiten und verpacken wir regionales Getreide. Hiermit schaffen wir einen weiteren kleinen regionalen Kreislauf für euch. Dieser sieht wie folgt aus:
Einkauf von regionalem Bio-Getreide in Biolandqualität
Getreideabholung auf einer unserer Touren
Verarbeitung und Verpackung auf Bestellung in unserem Verarbeitungsraum
Lieferung zu euch
Erfahre mehr über unseren Kooperationspartner und Landwirt Biohof Mayer.
Maximale Transparenz - 100% regionale Wertschöpfung - Erhalt alter Getreidesorten
Unsere Getreidesorten:
Dinkel - Oberkulmer Rotkorn
„Dinkel ist das beste Getreide, fett und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst, ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut. Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit. Und wie immer zubereitet man ihn isst, sei es als Brot, sei es als andere Speise, ist er gut und lieblich und süß.“ Schrieb Hildegard von Bingen.
Die alte Dinkelsorte Oberkulmer Rotkorn wird leider sehr selten angebaut, denn die langen Halme des Dinkels machen es dem Mähdrescher schwer und auch das Ertragspotenzial ist gering. Profitieren können Menschen mit einer Weizenunverträglichkeit, denn der Oberkulmer Rotkorn weist keinerlei eingekreuzten Weizenanteil auf.


Emmer
Der auch Zweikorn genannte Emmer gehört zu den ältesten kultivierten Getreidesorten. Den Namen Zweikorn hat er aufgrund des Aufbaus seiner dunklen Ähren, dort wachsen an jedem Absatz zwei Körner. Emmer weist einen hohen Anteil an Magnesium und Zink auf und besonders sein herzhafter Geschmack macht Emmer immer beliebter.
Nackthafer
Wie der Name schon vermuten lässt, muss der leicht bitter schmeckende Nackthafer nicht entspelzt werden, denn er hat keinen. Der Hafer hat einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen sowie Kieselsäure. Er eignet sich perfekt für ein Frühstücksbrei oder Müsli, da er dazu noch sehr leicht verdaulich ist.


Einkorn
Das nussig schmeckende Weizen/Dinkel - Urkorn tauchte vor über 8000 v. Chr. das erstmal als kultivierte Getreidesorte im östlichen Mittelmeerraum auf. Wegen seinem geringen Ertrag und des aufwendigen entspelzens wurde es leider über die Jahre fast vergessen und Saatgut ist nur noch sehr schwer zu erhalten. Heute startet das Einkorn seine Rückkehr! Es ist anspruchslos, resistent gegen Schadstoffe und Schädlinge und sehr reich an Nährstoffen.
Weizen
Weltweit werden mittlerweile über 1000 verschiedene Sorten Weizen angebaut, die ganz unterschiedlich im Geschmack sind. Zu den verschiedenen Sorten gehören: Einkorn (sein Urkorn), Hartweizen, Weichweizen, Emmer, Kamut, Grünkern und auch Dinkel. Da im Weißmehl der Keimling und die Randschicht vom Weizen entfernt wird, sollte besser zum Vollkornmehl gegriffen werden um auch die Fettsäuren, Ballaststoffe und die Mineralstoffe zu nutzen.


Roggen
Der grünlich schimmernde Roggen gehört zu der Familie der Süßgräser und wird hauptsächlich im Winter angebaut. Er kann eine Wurzel von bis zu 80m ausbilden und hält Temperaturen von bis zu -25° aus. Gerade wegen seiner langanhaltenden Feuchtigkeit wird Roggen gerne genutzt um aromatische, feste Sauerteigbrote zu backen.